Was ist SUP-Surfing

Stand Up Paddeln – bedeutet sich stehend auf einem SUP Board mit einem  langen Stechpaddel fortzubewegen.

Das SUP Board ist speziell für diesen Sport entwickelt. Optisch ähnelt es einem Wellenreitboard nur das es viel länger, breiter, viel mehr Auftrieb hat und extrem kippstabil ist.

Stand Up Paddeln ist eine Kombination aus Wellenreiten, Kanusport und Fitness-Workout und verbindet diese auf idealer Weise.

Stand Up Paddeln kann man überall, z.B. gemütlich auf einen Flusslauf oder auf den Wellen der Meere.

Woher kommt Stand Up Paddeln?

Die Geschichte des SUP Surfen geht weit zurück bis zu den Polynesiern, sie paddelten stehend mit Ihren Kanus auf das offene Meer um dort zu fischen.

Vor gut 50 Jahren begannen die Surfer auf Hawaii die wellenlose Zeit mit SUP Surfen zu verbringen. An den Stränden von Waikiki paddelten  die Surflehrer stehend in die kleinen Wellen raus, um die Touristen, die surfen lernten, zu fotografieren. Dabei stellten sie fest, das Paddeln ist ein gutes Workout Training für Muskeln und Geist.

Surflegenden wie Robby Naish, Waterman Laird Hamilton und Dave Kalama  entdeckten vor 10 Jahren das SUP Surfen neu, belebten diese Sportart und machten sie weltweit populär.

Seit etwa 6 Jahren schwappt der Trend aus den USA auch nach Europa und findet immer mehr Anhänger in allen Altersklassen.

SUP als Workout

Stand Up Paddeln ist sehr leicht zu erlernen, beruhigt und entspannt, stärkt die Rücken-,Bauch- und Oberkörpermuskulatur und trainiert das Gleichgewicht.

Stand Up Paddeln ist ein sehr gutes Rund-um-Training. Beim Paddeln werden vor allem Schulter und Arme, insbesondere Trizeps, gestärkt. Durch die Haltung auf dem Board entsteht eine Spannung vom Fußgelenk bis zur Nackenmuskulatur, davon profitieren auch verkürzte Bauchmuskeln.

Durch das ständige Ausbalancieren werden Beine und die Tiefenmuskulatur im Rumpf trainiert, deshalb ist das SUP Surfen auch bei Rückenproblemen zu empfehlen.

SUP ist ein gelenkschonender Sport, der auch verspannte Nacken- und Schultermuskeln lockert und die Durchblutung im Rücken fördert.

Besonders gut geeignet ist Stand Up Paddeln im Rahmen von Prävention und Therapie innerhalb  der Physiotherapie, weil nahezu alle Muskelgruppen schonend angesprochen und trainiert  werden.

So wird nicht nur die körperliche Fitness spürbar verbessert, auch Verletzungen im Bewegungsapparat können gezielt behandelt werden.

Ralf Vogel, Dipl-Sportwissenschaftler der Uni Potsdam sagt: „Von der Fußspitze bis zum Ohrläppchen braucht man beim SUP Surfen jeden Muskel. Nicht nur um vorwärts zu kommen, sondern auch um das Gleichgewicht zu halten, wenn man sich mit dem Stechpaddel antreibt“

SUP ist nicht anstrengender als Rad fahren, bringt aber einen höheren Fitness Effekt und ist absolut ungefährlich.

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